Gutes Raumdesign lebt nicht nur von Farben, Möbeln und Licht – auch der Klang spielt eine wichtige Rolle. Immer mehr Architekten und Innenausstatter setzen deshalb auf Akustikstoffe, um Räume nicht nur schön, sondern auch angenehm ruhig zu gestalten. Diese Textilien sorgen dafür, dass Schall nicht unangenehm nachhallt – und das ganz unauffällig und stilvoll.
Warum ist gute Akustik so wichtig?
Wer schon mal in einem hallenden Großraumbüro oder einem lauten Restaurant gesessen ist, weiß: Schlechte Akustik kann richtig nerven. Sie beeinflusst unsere Konzentration, unser Wohlbefinden und nicht zuletzt auch unsere Stimmung. Mit den richtigen Akustikstoffen lässt sich der Schall im Raum deutlich verbessern – und das ganz ohne große Umbauten.

So lassen sich Akustikstoffe ins Design integrieren
Das Schöne an modernen Akustiklösungen ist: Sie lassen sich optisch perfekt in fast jedes Raumkonzept einfügen. Hier ein paar Ideen:
- Akustikvorhänge: Sie dämpfen Geräusche und sehen dabei noch gut aus. Ideal auch als Raumtrenner.
- Wand- und Deckenpaneele: Diese lassen sich mit Stoff bespannen und individuell gestalten – in Farbe, Form und Struktur.
- Möbel mit Akustikfunktion: Sofas, Sessel oder Trennwände mit schallabsorbierendem Bezug sind praktisch und stylish zugleich.
- Bedruckbare Stoffe: Wer möchte, kann seine Akustikelemente sogar mit Motiven, Mustern oder Firmenlogos bedrucken lassen.
Farben, Materialien und Atmosphäre
Damit der Raum am Ende nicht nur gut klingt, sondern auch gut aussieht, lohnt sich ein Blick auf Farben und Materialien. Naturstoffe wie Leinen, Baumwolle oder Filz schaffen eine warme Atmosphäre. Helle Töne wirken beruhigend, dunklere setzen Akzente – je nachdem, was der Raum braucht.
Ein durchdachtes Farbkonzept kann darüber hinaus gezielt Stimmungen erzeugen: Warme Erdtöne vermitteln Geborgenheit, kühlere Farben wie Blau oder Grau schaffen Klarheit und Ruhe. In Kombination mit der richtigen Beleuchtung kann so ein ganzheitlich harmonischer Raum entstehen, der sowohl visuell als auch akustisch überzeugt.
Nachhaltigkeit nicht vergessen
Viele Akustikstoffe werden heute schon aus recycelten Materialien hergestellt – zum Beispiel aus PET-Flaschen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für das Gewissen. Wer beim Einrichten auf Nachhaltigkeit achtet, muss also keine Kompromisse bei Stil oder Funktion machen.
Zusätzlich achten viele Hersteller mittlerweile auf kurze Lieferwege, schadstofffreie Farben und energieeffiziente Produktion. So wird auch der Entstehungsprozess der Produkte immer umweltfreundlicher. Für Planer und Bauherren bietet sich dadurch die Möglichkeit, ganzheitlich nachhaltige Raumkonzepte zu verwirklichen.
Auch im privaten Raum immer beliebter
Was früher vor allem im Objektbereich eingesetzt wurde, findet inzwischen auch immer mehr Einzug in den privaten Wohnbereich. Gerade in offenen Grundrissen oder Wohn-Ess-Kombinationen helfen Akustikstoffe dabei, die verschiedenen Bereiche akustisch voneinander abzugrenzen. Auch Heimkinos, Musikzimmer oder Homeoffices profitieren stark von diesen Lösungen.
Durch die große Auswahl an Farben, Formen und Materialien lassen sich Akustikstoffe individuell an den eigenen Stil anpassen. So entstehen Wohnräume, die nicht nur schön aussehen, sondern sich auch richtig gut anfühlen.
Fazit: Akustik trifft Ästhetik
Mit Akustikstoffen lassen sich Räume gestalten, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch akustisch angenehm sind. Ob im Büro, im Hotel oder zu Hause – wer auf die richtige Mischung aus Design und Schallschutz setzt, schafft Orte, an denen man sich wirklich wohlfühlen kann.